PMG versorgt das Parkhaus Rathaus künftig mit Strom aus einer neuen PV-Anlage
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PMG versorgt das Parkhaus Rathaus künftig mit Strom aus einer neuen PV-Anlage

„Die PMG Parken in Mainz GmbH hat sich seit vielen Jahren Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben und investiert nun knapp 100.000 Euro in eine neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der sanierten Rheingoldhalle“, freute sich Bürgermeister Günter Beck, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der MAG, die 50% Anteile an der PMG hält, auf einem Pressetermin vor Ort. Mit der Gesamtfläche von 650 m² auf dem Dach der Rheingoldhalle können im Idealfall eine Gesamtleistung von fast 93 kW pro Stunde erreicht werden. „Mit den insgesamt 217 Solarmodulen und auch weiteren Projekten wie beispielsweise dem fahrRad.Parkhaus trägt die PMG als Organisation auch zum Klimaschutz bei“, ergänzt Beiratsvorsitzende und Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger. Die PV-Anlage wurde bewusst in einer Ost-/Westausrichtung aufgebaut, um sowohl die Morgen- als auch die Abendsonne optimal ausnutzen zu können. „Wir werden den solarerzeugten Strom hauptsächlich für den Betrieb im Parkhaus Rathaus nutzen, welches damit als Vorreiter fungiert“, ergänzte MAG-Geschäftsführer Ralf Sadowski.

Das Parkhaus Rathaus hat derzeit einen Jahresbedarf von rund 125.000 Kilowatt-Stunden Strom, fast die Hälfte davon könnte künftig über die PV-Anlage abgedeckt werden. Eine etwaige Überproduktion des Stroms wird ins innerstädtische Netz eingespeist. „Damit man sich mal eine Vorstellung machen kann, wieviel Strom da zusammenkommt, haben wir einen Vergleich angestellt. Allein mit dem ins Netz eingespeisten Strom vom Dach der Rheingoldhalle könnte man mit einem E-Auto CO2-neutral siebeneinhalbmal die Welt umrunden, was einer Strecke von über 300.000 km entsprechen würde und das jedes Jahr auf neue!“, erklärte MAG-Geschäftsführer Nils Teske.

Die MAG und ihr Tochterunternehmen PMG haben in den eigenbetriebenen Parkhäusern bereits im vergangenen Jahr fast 2000 Leuchtstoffmittel auf LED-Röhren (Retrofit) umgerüstet, dadurch, so betonte MAG-Geschäftsführer Martin Dörnemann, „konnte der Stromverbrauch der Beleuchtungskörper in den betroffenen Parkhäusern um rund 70 Prozent reduziert werden“.

Das Unternehmen investiert zudem künftig in weitere klimafreundliche Projekte wie E-Ladestationen und Photovoltaik-Anlagen. Des Weiteren bezieht die PMG bereits seit 2014 ausschließlich Ökostrom für ihre Parkhäuser.